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26.04.2010

Aus der Traum! BG ’89 verliert Play-Off-Halbfinale

Basketballerinnen nach 61:80-Pleite ausgeschieden / Hueske und Ochs stark

Britta Hueske
Britta Hueske (M.) spielte in Chemnitz stark (18 Punkte), konnte das 61:80 der BG’89 aber nicht verhindern.
Foto: Freese

Rotenburger Kreiszeitung vom 26.04.2010:

Es hat nicht ganz gereicht für die Basketballerinnen der BG ’89 Hurricanes. Im dritten und entscheidenden Play-Off-Halbfinalspiel der 2. Bundesliga Nord verlor das Team mit 61:80 (35:29) bei den ChemCats Chemnitz, die nun im Finale auf den Osnabrücker SC (60:52 gegen die Rist Scala Ladybaskets) treffen.

„Natürlich sind wir alle ein wenig frustriert“, gab Trainer Roland Senger nach der Niederlage zu. „Aber wir dürfen jetzt auch nicht vergessen, dass wir eine tolle Saison gespielt haben. Unterm Strich sollten wir uns über das Erreichte freuen.“

In Chemnitz standen dem Coach nur sieben Spielerinnen zur Verfügung, da Birte Götze und Elina Stahmeyer kurzfristig mit einer Grippe ausgefallen waren. Trotzdem fanden die Hurricanes zunächst gut in die Partie. Mit einer aggressiven Verteidigung zwangen die Gäste den Gegner dazu, schwierige Würfe von den Außenpositionen zu nehmen.

Das spiegelte sich auch in der Statistik wieder: Die Wurfquote der ChemCats lag in der ersten Hälfte bei schwachen 26 Prozent. Da die Senger-Crew im Angriff zunächst über die nötigen Freiräume verfügte und die Spielzüge konsequent zu Ende gespielt wurden, lagen die Rotenburgerinnen zur Halbzeit mit sechs Punkten in Front (35:29).

„Nach dem Wechsel haben wir dann direkt einen 12:0-Lauf kassiert, das hat uns das Genick gebrochen“, erklärte Senger den Einbruch seines Teams. „Wir hatten dadurch irgendwie eine mentale Blockade, denn gerade in den Play-Offs wird aus so einem Spiel ganz schnell ein Psycho-Ding.“ Das nutzte Chemnitz aus, um den Vorsprung kontinuierlich zu vergrößern, denn auch die Treffsicherheit nahm deutlich zu und lag in der zweiten Hälfte bei 42 Prozent. Die BG ’89 hingegen baute zusehends ab, setzte die Vorgaben des Trainers nicht mehr um und geriet ins Hintertreffen.

„Am Ende hat uns auch ein wenig die Kraft gefehlt, um doch noch die Wende herbeizuführen. Außerdem hätte ich mir von Erika Bobo ein wenig mehr Präsenz erwartet“, analysierte Coach Senger. Stark verbessert im Vergleich zum letzten Spiel zeigte sich hingegen Carey Schwarzer, die insgesamt 13 Punkte beisteuerte. Stark waren auch die Leistungen von Samantha Ochs, die mit acht Punkten überzeugte, sowie von Britta Hueske, die es auf vier verwandelte Dreier und 18 Punkte brachte.


 

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